Begegnung zur Einwohnung

Do 27.03.2025

Lk 11:14-23 (und 24-26) Jesus und die bösen Geister

Der Text

Um diese Andacht zu verstehen, sollte man den ganzen Text des Evangeliums lesen.

Jesus treibt einen stummen Geist aus. Einige unterstellen Ihm, dass Er es mithilfe von Beelzbul macht, dem obersten der bösen Geister.

Der Text kommt bei allen drei Synoptikern vor und endet immer mit der Warnung vor der Sünde wider den Heiligen Geist. Und auch hier: Vers 24-26 handelt von dem leeren Haus, das von sieben Dämonen aufgesucht werden wird.

KI

Es gibt wieder einen langen, wichtigen Text mit der KI.

Begegnung zur Einwohnung. Ich habe Sorge um den Leser, der diesen Hintergrund nicht liest – er ist für eine Andacht zu lang, aber nötig für das Verstehen der Gedanken.

Er zeigt auch schön, was die KI kann und was nicht. Sie entfaltet Gedanken – aber die richtigen Fragen kommen von woanders her.

Zusammenfassung

Im Begleitext geht es um den Unterschied zwischen dem nahen Reich Gottes und dem gegenwärtigen Reich Gottes, wie es hier genannt wird.

Es geht darum, warum eine Wahrheit benannt wird (nämlich die Verwerfung), wenn sie keine Botschaft hat.

Ich spreche über die Parallele der „Gefangennahme des Starken“ aus der Erfahrung in der Seelsorge.

Außerdem über die berechtigte Angst vor der Freiheit – sie führt erst an den Tod heran. Freiheit als Bedrohung.

Und dann darüber, wie ich trotzdem ins Licht treten kann.

Freiheit ohne Liebe ist Verlassenheit.

Freiheit ohne angenommen sein ist Einsamkeit.

Ich spreche über die Gefahr der psychologischen Beratung.

Und vieler Seelsorge, wie sie heute stattfindet.

„In der Seelsorge ist es gefährlich, jemanden ins Licht zu schubsen, das Haus leerzuräumen und zu schmücken – wenn ich nicht gewiss bin, dass Jesus einzieht.“

Seelsorge

Was nehme ich selbst mit?

Freiheit ist kein Wert an sich. Sie ist ein Tor.

Sie öffnet die Tür zur Würde des Mensch-seins und dessen ewiger Konsequenz.

Heilung, die nicht ein Durchschreiten von einer Bindung in eine neue ist, ist höchst kritisch, ja tödlich.

Ist das Reich Gottes da, hat der Geist zu meinem Geist gesprochen, dann stehe ich wie ein Engel oder falle wie ein Dämon – für immer!

Darum eile ich nicht dahin, sondern gehe vorsichtig den Weg. Ich nenne jemanden, der Jesus kennengelernt hat, nicht gleich Christ. Das Eigentliche steht ihm noch bevor. Ich lerne Jesus kennen – um zu prüfen, ob er mein Christus sein soll.

Das ist nicht dasselbe!

Jesus ins Leben zu lassen, ist Empfängnis – nicht Geburt.

Oder: Jünger Jesu zu werden ist wie geboren werden.

Aber jeder Mensch wird zum Sterben geboren.

Er stirbt in der Wüste des Lebens – immer.

Nur zwei von denen, die Ägypten verließen, haben selbst das gelobte Land erreicht.

Aber in der Wüste des Sterbens kann ich sterben, bevor ich sterbe.

Es muss ein wirkliches Sterben sein, ein ganzes, vollkommenes Annehmen des Königtums Jesu – der mir dann, erst dann, Christus wird.

Alle Segnungen und alle Prüfungen auf diesem Wege bereiten nur diese eine Frage vor. Willst du mich (Christus), nur mich, nichts als mich und für alle Zeit mich?

Den Schritt muss ich dann selbst tun – soweit ich es verstehe, wirst Du mich das fragen. Wenn ich glaube, bereit zu sein, wirst Du noch lange warten und prüfen – dann aber höre ich Dein fragendes Wort: Jetzt, springe jetzt. Ich fange dich.

Du verlierst dein Leben – aber du empfängst meine Liebe.

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