Jesus und die Männer

Do 24.04.2025

Lk 24:35-48 Jesu Erscheinung vor den Jüngern

Der Text

In dem Moment, in dem die Emmaus-Jünger ihre Geschichte erzählen, erscheint Jesus. Er sagt: „Friede sei mit euch!“ – Doch sie erschrecken. Dann erweist Er sich als leiblicher Jesus, mit den Wundmalen. Schließlich sogar, indem Er einen Fisch ißt. Aus der Schrift offenbart Er sich als der, der Er ist.

In dem Begleittext habe ich einige Antworten der KI gekürzt – es ist mehr der Gedankengang der Fragen wichtig. Jesus und die Männer.

Komplizierte Männer

Wie hat Maria Jesus empfangen? Als eine Suchende hat sie Ihn allein am Klang Seiner Stimme erkannt – und geglaubt.
Zu den Männern muss Jesus kommen – sie suchen Ihn nicht. Ihnen schickt Er zwei Zeugen und erscheint selbst – aber sie erschrecken. Keine Freude, kein Glaube, kein „Rabbuni“, keinUmfassen der Füße.

Mehr noch. Er muss ihnen Seine Wundmale zeigen – und immer noch nicht. Nun ißt Er auch noch einen Fisch. Reicht es nun?

Vielleicht. Jetzt eröffnet Er ihnen die Schrift, ja alle drei großen Bücher.

Und wie als Belohnung für ihr träges Herz trägt er ihnen nun die Weltmission auf. Ihnen?

Begleittext

Ich will ihn nicht wiederholen und deute nur an, was ich zu Eva und der Schlange schreibe. Mose schreibt von dem Samen der Frau, der der Schlange den Kopf zertreten wird.

Zur Zeit der Abfassung des Textes gab es nicht die Vorstellung, dass eine Frau einen Beitrag zur Substanz des Kindes leistet. Der Same war immer und nur der Same des Mannes.

Ich freue mich, dass die Kirchenväter hier schon ein Hinweis auf die Jungfrauengeburt sehen – ja.

Und auch: Der Same ist das Substanzielle aus der Person, er ist Frucht.

Ich sage: Die Frau bringt substanzielle Frucht, sie „ruft“ Jesus. Ihr Suchen und Fragen ist der tiefste Grund, dass Jesus sich auf all das eingelassen hat. Sie ist zuerst und zumeist „Sohn“ in dem Sinne, dass sie von der Substanz Gottes ist – also von der Liebe her lebt und ist.

Maria, die Mutter Jesu, Maria von Magdala und Maria, die Frau des Klopas. Ich empfehle dringend: „Drei Marien. Die Gestalt des Glaubens“ von Heinrich Spaemann (1985).

Ich erweitere: „Die Frau“.

Genau wie Eva nicht nur Person ist – sondern auch das Wesen Frau.

Im Begleittext deute ich an, warum ich glaube, dass der Weg der Frau durch die Jahrhunderte damit zu tun hat. Was als Nachteil erschien, hat reiche Frucht gebracht.

Sich von einem Joch zu befreien, kann durchaus das Abwerfen des Heiligen Joches Jesu sein – und damit ein Verpassen der Frucht.

Im Begleittext steht mehr zur heiligen Rolle der Frau, besonders auch wie sie von der von mir verehrten Edit Stein beschrieben wird. Genauso wichtig sind die Texte von Gertrud von le Fort dazu.

Geheimnis

Zum Schluss deute ich nur noch etwas an:

Ohne Jesus erschließt sich das Wort Gottes (zumeist das AT!) nicht.

Es gilt das Zwei-Schlüssel-Prinzip.

Ich muss die Schrift studieren, als hänge alles daran.

Es ist aber nur dieser eine Schlüssel.

Alle Wesentliche offenbart sich ANHAND der Schrift aber im direkten Erschließen dieser Worte durch Jesus – genauer, durch den Geist Gottes.

Die Bedingung zwei aus meiner Perspektive ist also: Unbedingte Bereitschaft, mir etwas von Jesus sagen zu lassen.

Das Wort allein tötet!

Ebenso mit der Mission.

Es gibt eine Spanne zwischen den Frauen – dann den Aposteln – und schließlich den Wächtern am Grab.

Aber das ist ein zu großes Thema für jetzt.

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